Trainer 1.

 

Thorben Schmidt

Frank Ester

Trainer 1b

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Oliver Alimi



Unsere Schiedsrichter

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Jaganjak, Zicrija Kumpf, Sven Mozdzierski, Artur Orhan, Kenan

"Die Chance, immer mittendrin zu sein"

Sie sind überaus wichtig im Verein, aber sie treten nur selten in Erscheinung. Sie können dem Verein Punkte sichern und Geld sparen. Denn wenn der Verein zu wenige von ihnen hat, bekommt er eine Strafe und Punktabzug.

Die Rede ist von unseren Schiedsrichtern. wir möchten Ihnen den Jüngsten unserer "Männer in Schwarz" mal etwas näher vorstellen. Artur Mozdzierski ist seit einigen Jahren beim FC Schiedsrichter nachdem er selbst in der Jugendabteilung Fußball gespielt hat.. Und falls jemand sich dafür intersessiert, ebenfalls als Schiedsrichter im Fußball "mittendrin" im Geschehen zu sein - der FC sucht dringend weitere Schiedsrichter, und Gelegenheit, die Prüfung zu absolvieren wäre schon ab 7. Februar bei einem Neulingslehrgang in Mitlechtern.

Um Ihnen zu schildern, was es heißt, Schiedsrichter zu sein, haben wir ein Interview mit Artur Mozdzierski gemacht. Nicht vergessen seien aber auch undere beiden anderen langjährigen Schiedsrichter Zircija Jaganjac und Sabi Alimi.

 

Redaktion: Artur, du bist jetzt seit rund 4 Jahren Schiedsrichter für den FC. Kannst du uns mal erzählen, wie du dazu gekommen bist?

Artur: Zu der Schiedsrichterei kam ich damals im Alter von 16 Jahren durch meinen ehemaligen Fußballtrainer (Thorsten Öhlenschläger), welcher selbst damals noch Schiedsrichter war. Er half mir bei meinen ersten Spielen in diesem neuem Bereich des Fußballs Fuß zu fassen und ich fand sogar schnell gefallen daran. Der Einstieg viel mir eben durch ihn relativ einfach, aber sich erst mal auf den Platz zurecht zu finden war eine kleine Herausforderung, denn auf einmal Beobachtete man, dass Spiel nicht mehr als Zuschauer oder Spieler, sondern als Schiedsrichter der für das ganze Geschehen verantwortlich ist.

Redaktion: Und wie verlief dein Einstieg? Welche Spiele hast du zunächst pfeifen dürfen?

Artur: Nachdem ich das erste halbe Jahr hauptsächlich im Jugend-Fußball tätig war, ging der darauffolgende Aufstieg relativ schnell. So bekam ich regelmäßig Herren Spiele der D- und C-Liga und sogar ein A-Liga Spiel. Des Weiteren wurde ich schnell zum Schiedsrichter Assistenten in der Gruppenliga und durfte auch mal die eine oder andere Verbandsliga- Mannschaft winken (Freundschaftsspiele).

Redaktion: Als du mit 16 angefangen hast, Spiele zu pfeifen, wie hast du denn den Weg zu den Spielorten zurückgelegt?

Artur: Zu den Spielen kam ich immer dank meiner Eltern, die mich da unterstützt haben. Sie nahmen sich immer Zeit, um mich hin und her zu fahren. Man kann auch den Schiedsrichtereinteiler darum bitten, dass man als Jugendlicher nicht allzu weit entfernte Spiele zugeordnet bekommt.

Redaktion: Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind ja bekanntlich auch öfter mal umstritten bei Spielern und Zuschauern. Hast du denn auch Erfahrungen mit den „schwierigen Seiten“ dieses Jobs gemacht?

Artur: Neben den positiven Dingen gab es natürlich auch negative Dinge. So war es schwer von Anfang an mit jeder Situation und mit jeder Sorte von Spielern oder Trainer richtig und problemlos umzugehen. So gab es von draußen auch gelegentlich Beschimpfungen, welche mittlerweile zum Fußball Alltag dazugehören, jedoch entwickelte ich im Laufe der Zeit für alle Situationen ein gewisses Gespür und lernte auch alles von außen kommende zu ignorieren, jedoch bin ich mir auch bewusst, dass ich in meiner Laufbahn noch mit vielen neuen Situationen konfrontiert werde. Dies ist, was ich so interessant an der Schiedsrichterei finde, denn man wird immer mit neuen Situationen konfrontiert, man entwickelt sich menschlich weiter, man ist als Fussballfan immer mittendrin und es wird vor allem nie langweilig.

Redaktion: Du kannst also jemandem guten Gewissens empfehlen, die Schiedsrichterprüfung zu machen und Fußballspiele zu leiten?

Artur: Auf jeden Fall. Man sieht die Spiele auf einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel und ich empfinde es als Bereicherung für mein Interesse am Fußball. Und auch wenn es gelegentlich mal Kritik gibt, man muss bedenken, dass ohne die Schiedsrichter kein einziger Ball in einem geregeltem Spielbetrieb mehr rollen würde. Deshalb kann ich jeden ermuntern, sich ernsthaft mit dem Gedanken zu beschäftigen, Schiedsrichter zu werden. Ich bin beim Einstieg auch gern mit Rat und Tat zur Stelle.